CCU2 in FHEM einbinden

Einleitung

Um das Beste aus beiden Welten miteinander zur verheiraten, muss man erstmal die beiden Welten zusammenbringen.
Da die CCU selber den FHEM-Server nicht adressieren kann, und auch weil die CCU ja bereits einiges an Schnittstellen mitbringt, ist es sinnvoll, den FHEM-Server an die CCU anzubinden.

Hierfür stellt FHEM einen sog. RPC-Server bereit, welcher die CCU  kontaktiert und ausliest. Da hierüber Änderungen (Events) proaktiv kommuniziert werden, sind die Daten im FHEM-Server und in der CCU fast identisch zueinander.

Folgende Funktionen werden hierbei unterstützt:

  • Die Homematic-Protokolle BidCos (Homematic), Wired (RS485) sowie HM-IP (Homematic IP)
  • Gerätegruppen und virtuelle Geräte innerhalb der CCU
  • Zugriff auf die Systemvariablen der CCU
  • Ausführen und Programmen und Skripten auf der CCU

Die Anbindung des FHEM an die CCU erfolgt zweistufig.

  1. Das Modul HMCCU (Informationen hierzu unter dem FHEM-Wiki-Eintrag HMCCU
  2. Die Module HMCCUDEV (für ganze Geräte) und HMCCUCHN (für Kanäle innerhalb eines Gerätes)

Was ist zu berücksichtigen?

  • In den Gerätenamen der CCU dürfen keine Umlaute verwendet werden (nur ASCII-Code).
    Leerzeichen können zwar verwendet werden, führen aber ggf. zu Herausforderungen in den Benennungen. Aus Erfahrung kann man hierbei auf Unterstriche (_) anstatt Leerzeichen zurückgreifen.
  • Die Bennungen von Geräten, Räumen usw. müssen eindeutig sein! Ein Raum darf nicht wie ein Geräte heißen.
  • CCU Neustart heißt RPC / FHEM Neustart
    Dies heißt, dass wenn man die CCU aufgrund eines Updates neustartet, dann muss auch der RPC-Server auf FHEM-Seite neugestartet werden! Es reicht, dass der RPC-Server neugestartet werden muss. Der Einfachheit halber kann man aber auch gleich den FHEM-Server neustarten.
    Hierbei ist zwingend der Hinweis zur fhem.cfg-Speicherung zu beachten!

Wichtiger Hinweis

Wenn man eine Einstellung im FHEM über die Weboberfläche durchführt, dann sind die Änderungen (mehr oder minder) sofort verfügbar, jedoch noch nicht in der Konfigurationsdatei gespeichert.Dies heißt, dass bei einem Neustart die Änderungen verloren gehen und mühsam erneut eingebracht werden müssen! Daher ist es empfehlenswert, eine erfolgreiche Änderung über die Weboberfläche (wenn sie definitiv erfolgreich war und funktioniert!) immer zu speichern!Wenn Änderungen, welche noch nicht gespeichert worden sind, existierten, dann setzt FHEM ein kleines rotes Fragezeichen neben den Menüeintrag “Save config”. Ein Klick hierauf und die Änderungen werden in die Konfigurationsdatei gespeichert und überleben anschließend auch einen Neustart des FHEM-Servers.

Wie man nun den FHEM mit der CCU verknüpft, folgt auf der nächsten Seite